Stadtführer-Der Bereich
Der Pilio ist ein ideales Reiseziel für alle Jahreszeiten: die Blütenfülle und die rauschenden Bäche im Frühjahr, Schwimmen im Meer im Sommer und Herbst, Früchte und buntgefärbte Wälder im Herbst, Skilaufen im Winter. Er bietet außerdem eine einmalige Kombination von Bergen, Wäldern und Meeren. Die Vielfalt und Schönheit der Vegetation, die klare kühle Bergluft, die schnelle Erreichbarkeit unzähliger sandiger Meeresbuchten und die eindrucksvolle örtliche Baukunst lassen eine Reise in den Pilion zum großen Erlebnis werden.
Visitsa ist wegen der Fülle alter restaurierter Herrenhäuser und auch wegen der besonders romantischen Platia eines der malerischsten Dörfer des Pilion. Der Ort unterliegt in wesentlichen Teilen dem Denkmalschutz, so dass hier die traditionelle Baukunst bewahrt und vor baulichen Auswüchsen wie in manchen anderen Orten geschützt werden konnte.

Durch die geographische Lage des Dorfes in der Mitte des Pilions auf mittlerer Höhe von 500  m wird Visitsa zum günstigen Ausgangspunkt für alle möglichen Aktivitäten: Wanderungen hoch in die Wälder oder hinter zum Meer, Fahrten mit Bus oder Auto in andere Dörfer, zum Schwimmen in den ruhigen Gewässern des Pagasitischen Golfes oder in eine der vielen sandigen Sandstrände auf der ägäischen Meeresseite.

Die Stadt Volos, die 32 km entfernt liegt, die auch mit dem Bus bequem zu erreichen ist, bietet alle kulturellen und sonstigen Angebote einer lebendigen größeren Stadt. Sie liegt direkt am Meer und klettert bis auf die Hänge der Berge hoch.


Geschichtliche Entwicklung des Dorfes

Visitsa wurde – wie auch die meisten anderen Piliondörfer - im 16. Jahrhundert gegründet. Die dreigeschossigen prächtigen Herrenhäuser wurden vor allem von Griechen, die aus Ägypten kamen, im vorletzten Jahrhundert erbaut. Durch Kriege und Erdbeben wurden viele Gebäude beschädigt. Die Wiederbelebung begann 1976, als die Griechische Zentrale für Fremdenverkehr (EOT) mit der Restaurierung der Herrenhäuser begann. Nach Fertigstellung wurden sie an die Eigentümer zur Nutzung als Gasthäuser zurückgegeben. In diesem Programm wurden nicht nur die großen Herrenhäuser, sondern auch andere ortsbildprägende Elemente wie die Platia, mehrere Brunnenhäuser und die Treppenstraßen (Kalterimia) restauriert.


Sehenswürdigkeiten

- die mit äußerster Sorgfalt und Fachverstand restaurierten Herrenhäuser (Frau   Stella vermittelt Ihnen gerne den Kontakt zu den Eigentümern)


- die gepflasterte Platia des Dorfes mit den riesigen schattenspendenden  Platanen und der in Stein gefaßten Quelle


- die steinernen Treppenstraßen


- die Brunnenhäuser mit alten Inschriften und klarem, trinkbaren Wasser (das  Wasser Visitsas ist wegen seiner Reinheit berühmt, viele Menschen kommen von weit her, um sich hier Wasser abzufüllen)


- die Kirchen mit ihren Ikonen und Ikonostasen. Das Kloster des Heiligen Ioannis dem Vorläufer (Agios Ioannis o Prodromos), das im Jahr 1789 gebaut worden ist, die Kirche der Lebensspendenden Quelle (Zoodoxou Pigi) von 1725, die restauriert wurde und einen schönen überdachten Vorhof hat.


Veranstaltungen

Im Laufe des Jahres werden eine Fülle von kulturellen Aktivitäten angeboten. Besonders beliebt sind die Panigiria, wie die dörflichen Tanzfeste heißen: Zum Beispiel das Fest des Agion Anargyrion am 1. Juli, das der Jungfrau Maria, der Panagia am 15. August oder das Fest des Agios Ioannis o Prodromos am 29. August. Am Vorabend des letzten Festes werden unter den Bewohnern und Besuchern kleine Töpfe mit Bohnenmus (Fava) und eine Fleisch-Reis-Mischung verteilt, die von den Frauen des Dorfes zubereitet worden sind.

Zu diesen Festen werden nicht nur die Dörfler, sondern auch alle anderen Gäste herzlich eingeladen, nach der traditionellen Musik mitzutanzen, die alten Lieder mitzusingen und die einheimische Küche zu probieren.


Restaurants und Cafe-Bar

Visitsa hat 5 Tavernen und 3 Cafe-Bars mit einem reichhaltigen Angebot an pilioritischen Spezialitäten und Getränken.


Vorschläge für Ausflüge in die nähere Umgebung

Visitsa gehört seit seiner Eingemeindung zur Gemeinde Milies, ein in 2 km Entfernung liegendes größeres Dorf. In Milies, das auch gut fußläufig zu erreichen ist, gibt es viele Sehenswürdigkeiten: Ein besonderes Kleinod ist die Basilika von 1741 mit ihren wertvollen Malereien, Ikonen und Ikonostasen. Hier nahm im Mai 1821 die Freiheitsbewegung des Pilion ihren Anfang. Außerdem sind sehenswert die historische Bibliothek von Milies, die 4.000 seltene Bücher besitzt, das Folkloremuseum mit alter Handwerkskunst oder der alte romantische Endbahnhof der Schmalspurbahn, mit der früher landwirtschaftliche Produkte nach Volos und heute Touristen aus Volos hoch in die Bergwelt gebracht werden.

Nördlich von Visitsa, ebenfalls nur wenige Kilometer entfernt, befindet sich das Dorf Pinakates, das ebenfalls viele alte Herrenhäuser und einen schönen neoklassizistischen Brunnen auf der Platia besitzt. Fährt man 5 km weiter, gelangt man nach Ai-Giorgis, bekannt durch ein Kirchenmuseum und das Museum des Bildhauers Nikolas. Diese Straße würde sich allein schon wegen ihrer einmaligen Aussicht auf die tieferliegenden Olivenhaine und das Meer lohnen.
Für Naturliebhaber, die gerne wandern, bieten sich die alten Eselspfade an. Ein alter Pfad führt bergabwärts zur alten Eisenbahnstation (1 km Entfernung), über einen anderen, der den Wald und ein Tal durchquert, gelangt man zum Kloster Agion Taxiarxon. Wenn man weiterläuft – immer bergab – durchquert man die alte Siedlung Argyreika und erreicht zum Schluß den Badeort Kala Nera (gute Wasser), von dem man mit dem Bus wieder hoch nach Visitsa fahren kann. Wer mutig und sportlich ist, kann sich auch von Milies aus in die Berge schlagen, über den Kamm hinweg auf die der Ägäis zugewandte Pilionseite gehen, die Orte Xourichti und Tsagarada durchqueren, um dann in der herrlichen Bucht von Milopotamos oder in der Kieselstein-Bucht Damouxari zu landen (3-4 Stunden). Es gibt noch viele andere Wanderwege, für die man aber einen Führer oder eine Beschreibung mitnehmen sollte.




Contact
Vyzitsa, Pelion, Greece
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Cell: 6972533807 & 6948855616
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